Theologisieren mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
braucht zum einen ansprechende Angebote aus dem Bereich der Religion, zum anderen die Bereitschaft, die unterschiedlichen (theologischen) Konstruktionen der Beteiligten "ins Spiel" zu bringen. Im Idealfall kann es dann zu Resonanzen bzw. zu einer "Anverwandlung" (H. Rosa) der angebotenen Inhalte und der individuellen Anschauungen kommen.
Erklärung des Ansatzes in einem Video (15 Minuten)
Herbert Kolb
Ich wurde auf einem Bauernhof im Frankenwald geboren. Nach dem Abitur leistete ich 15 Monate Wehrdienst als Sanitäter und begann im Herbst 1977 ein Studium an der LMU München, zuerst Kommunikations-wissenschaft und Deutsch, dann Deutsch und kath. Religionslehre für das Lehramt an Gymnasien. Da mich die Theologie zunehmend begeisterte, konvertierte ich 1979 und studierte dann Ev. Theologie. Ab Herbst 1980 an der Uni Tübingen.
Nach bestandenem kirchlichen Examen machte ich ein zweieinhalbjähriges Vikariat in Lindenberg im Allgäu. Danach war ich drei Jahre lang Militärseelsorger auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck. Während dieser Zeit bildete ich mich weiter zum Bibliodramaleiter.
Von September 1992 bis Ende 2003 war ich Gemeindepfarrer in der Fränkischen Schweiz, in Ermreuth und Walkersbrunn. Danach für 16 Jahre Referent für Konfi-Arbeit am Religlionspädagogischen Zentrum der Evans.-Luth. Kirche in Bayern, Heilsbronn.
Im Gespräch mit der wissenschaftlichen Religionspädagogik fand ich zu meinem individuellen Ansatz des Theologisierens mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei waren mir meine Erfahrungen im Gespräch mit kirchendistanzierten Menschen sowie aus der Bibliodrama-Praxis sehr hilfreich.

